Inzwischen kann sich die Hafenmeisterei zu den „alten Hasen“ im Filmgeschäft zählen, immerhin war es nicht das erste Fernsehteam, das zu Gast in Nartum war, um ein wenig von dem Hafen, der eigentlich keiner ist, zu erfahren.
Ein großer Kran und viele helfende Hände: Damit konnte die Casanova perfekt platziert werden.
So sammelte das Team Filmmaterial in Form von Interviews rund um die Entstehung des Vereins, die Szene vom Ritt der Deichgräfin über den Deich und als Höhepunkt den Stapellauf der „Casanova“. Die Hafenmeisterei war bestens auf den Dreh vorbereitet: Der Deich hielt! Dank der professionellen Deichpflege einer kleinen Schafherde konnte der in bestem Zustand befindliche Deich besichtigt werden. Allerdings, so ließ die Hafenmeisterei durchblicken, gebe es Überlegungen, demnächst ergänzend Deichhühner anzuschaffen, denn die seien aufgrund ihrer großen Füße noch besser für die Deichpflege geeignet. Der Stapellauf mit einem Kran hat perfekt funktioniert und viele Helfer waren dabei, den zuvor herausgeschaufelten Sand gut zu verteilen. Allerdings musste Hafenmeister Hans-Dieter Stemmann zwischendurch immer wieder Anweisungen geben: „Ihr müsst mit dem Niederschmiss arbeiten“ und meinte damit das vertikale Fallenlassen des Sandes, was durch eine schwungvolle Schaufelbewegung nach hinten funktioniert.
Den Hafen ziert seit kurzem ein weiteres Detail: Ein Hafenmast mit Platz für sechs Flaggen, gestiftet von Joachim Husemann und von der Hafenmeisterei samt stabilem Fundament aufgebaut. Bis zum Hafengeburtstag im September wird es für die Hafenmeisterei viele unterhaltsame, wenn auch arbeitsreiche Stunden auf dem Hafengelände geben.
Bilder von Dagmar Fitschen:
http://nartum.info/index.php/vereine/hafenverein/item/329-casanova-im-heimathafen?print=1&tmpl=component#sigProId573de13e1c
Bilder von Lars Rosebrock
http://nartum.info/index.php/vereine/hafenverein/item/329-casanova-im-heimathafen?print=1&tmpl=component#sigProIdecc3750307